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Streckenbeschreibung
Die als Erftbahn bezeichnete Kursbuchstrecke 481 beginnt in Horrem, wo
sie von der KBS 480 (Köln- Aachen) abzweigt
, führt über die Orte Quadrath-Ichendorf, Bergheim,
Bedburg, Grevenbroich, Kapellen- Wevelinghoven und endet
in Neuss im Streckenwirrwarr des örtlichen Bahnhofs.
Hat man in Horrem die KBS 480
verlassen, passiert man in einem
großen Bogen den Horremer Bahnhof. Im
Gegensatz zu den Verstärkerzügen Horrem-Bedburg
halten die aus Köln bzw. Düsseldorf kommenden
Zügen hier nicht, da ein ein Bahnsteig in der Verbindungskurve
fehlt.
Die Verstärkerzüge halten an einem einem Bahnsteig
der in der Verbindungskurve Richtung Düren gebaut wurde.
Nachdem man auf die eigentliche Strecke gekommen ist, zeigt sich dem
Betrachtet ein kurioses Bild –
Fahrleitungsmasten ohne Fahrdraht. Früher war die Strecke bis
zum Martinswerk (Aluminiumwerk) in
Quadrath-Ichendorf elektrifiziert.
Dies ist heute nicht mehr der Fall. Nach wenigen Minuten erreicht man
den Bahnhof Quadrath-Ichendorf.
Hat man diesen in Richtung Norden verlassen, so sieht man linkerseits
das Anschlussgleis zum Martinswerk
abzweigen. Kurz vor Bergheim verläuft die Strecke unmittelbar
am ehemaligen Tagebau Bergheim entlang,
der trotz seiner „Stilllegung“ immer noch
beeindruckt.
Im Bahnhof Bergheim (Erft)
Bahnhof
kreuzen sich die Regionalbahnen. Der Bahnhof
besaß früher mal eine
Güterabfertigung, die aber vor Jahren schon geschlossen wurde.
Inmitten viel Grün liegt der zweigeteilte folgende Haltepunkt
(Bergheim) Zieverich.
Die Züge in Richtung Köln und in Richtung
Düsseldorf halten nicht am selben Bahnsteig.
Nördlich des Haltepunks Zieverich wird es ländlich.
Die Strecke passiert die Hambachbahn der RWE Power,
die ausschließlich zum Transport von Kohle und Abraum genutzt
wird. Unmittelbar danach hält der Zug in (Bergheim) Paffendorf.
Wer sich näher für den Braunkohlenbergbau
interessiert, dem sei ein Besuch des RWE Power –
Informationszentrums empfohlen, welches sich im örtlichen
Schloss befindet.
Durch Felder und Wiesen geht’s nach Glesch
und weiter
Richtung Bedburg.
Der Zug überquert dabei
eine Förderbandanlage der RWE
Power in Richtung Bedburg.
Heutzutage lässt sich kaum noch erahnen, wie groß
der Bahnhof in Bedburg damals
gewesen ist.
Früher konnte man von hier aus mit Personenzüge auch
nach Elsdorf und Düren reisen.
Doch aufgrund eines Tagebaus und mangelnder Nachfrage wurde die Strecke
nach Düren 1995 stillgelegt
und anschließend abgerissen.
Einzige der noch liegende Schotter auf der ehem. Trasse erinnert, dass
hier mal Bahnverkehr war.
Desweiteren gab es früher im Umfeld des Bahnhofs mehrere
Gleisanschlüsse.
Heuzutage zeigt sich der Bahnhof als relativ heruntergekommen, da ihm
ein Bahnsteigsdach fehlt, ist er
besonders im Winter unwirtlich. Dieses soll angeblich aber im Zuge von
Umbauarbeiten wieder aufgebaut
werden. Lassen wir uns überraschen.
Nördlich von Bedburg verläuft die Strecke durch den
Wald und tangiert mehrmals Gleis- und
Betriebsanlagen der RWE Power. Beeindruckend ist der Blick auf das
Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf.
Nachdem der Zug in Frimmersdorf
gehalten hat, erreicht er wenige
Minuten später den Bahnhof Gustorf,
wo ein Anschlussgleis zum Bahnnetz von RWE Power abzweigt.
Anzumerken ist, dass bis Mitte der 70er die Strecke zwischen Bedburg
und Gustorf anders verlief, da auch
sie einem Tagebau weichen musste. Es war zwar geplant die Strecke
wieder zurück zu verlegen, was aber
bis heute nicht getan wurde.
Eher
unfotogen ist der Streckenabschnitt zwischen Gustorf und Grevenbroich,
wo die Erftbahn die Strecke
Köln-Mönchengladbach kreuzt. Ab Grevenbroich geht es
zweigleisig bis Neuss.
Auf dem Weg nach Neuss werden die Bahnhöfe Kapellen-Wevelinghoven
und Holzheim (bei Neuss)
passiert. In Holzheim wird ein Gleisanschließer noch
regelmäßig von Railion bedient.
In Neuss endet die Erftbahn im
Hauptbahnhof und mündet ins
örtliche Streckenwirrwarr.
Anzumerken ist, dass entlang der Strecke sich mehrere stillgelegte
Gleisanschlüsse, Ladegleise und
dergleichen befinden.
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